Konzeptioneller Ansatz des WORLD CULTURE FORUMs

Die gemeinsame gesellschaftliche Instanz, über die sich in einer globalen Welt kommunizieren lässt, ist die Kultur. Aus diesem Grunde verfolgt das WORLD CULTURE FORUM das Ziel, der Gesellschaft zu vermitteln, dass der Umgang mit Kultur in einem ganzheitlichen Verständnis von größter Bedeutung ist. Dazu muss im öffentlichen Bewusstsein ein erweiterter Kulturbegriff verankert werden, der Kultur aus der Nische von Kunst, Schönheit und Geist herausholt und neben der Kunst auch Politik, Religion, Wirtschaft und Wissenschaft als Teilbereiche von Kultur betrachtet. Erst dann wird ersichtlich, dass sich die Ganzheitlichkeit der Kultur in einem sich ständig verändernden Wechselverhältnis mit der Gesellschaft und ihren Teilbereichen befindet. Immer wieder bilden sich Dominanzen heraus, die langfristig zu einer Unausgewogenheit der Bereiche untereinander führen können. Eine Stabilität im Gemeinwesen ist jedoch notwendig, um die Potentiale jedes einzelnen Teilbereichs zur vollen Entfaltung zu bringen und die Zukunftsfähigkeit von Gesellschaften nachhaltig zu sichern. 

Bevor sich das WORLD CULTURE FORUM dem interkulturellen Austausch widmet, strebt es zunächst den schwierigeren und folgenreicheren intra-kulturellen Dialog an. Dieser soll Lösungsansätze bieten, wie die Teilbereiche der menschlichen Kultur, des gesellschaftlichen Miteinanders, wieder in ein ausgewogeneres Verhältnis gebracht werden können, so dass sie sich gegenseitig befruchten und von Synergieeffekten profitieren.