Das 2. WORLD CULTURE FORUM

Vom 8. Oktober bis 10. Oktober 2009 hat in Dresden das 2. WORLD CULTURE FORUM-Initiative für ein Bündnis "Kultur in Balance" mit 1000 Gästen aus verschiedenen Ländern Europas statt gefunden.

Gäste waren u.a. Vertreter der Religionen (z.B. Frau Dr. Petra Bahr, Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland oder Aiman A. Mazyek, Zentralrat der Muslime in Deutschland) Vertreter der Ökonomie (z.B. Dr. Gerhard Prätorius, Leiter Koordination CSR und Nachhaltigkeit bei VW oder Prof. Dr. Dr. Radermacher, Präsident für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft), Politik (Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident a.D.), Wissenschaft (z.B. Prof. Dr.Erwin Laszlo, Club of Budapest oderProf. Dr. Günter Faltin, FU Berlin, Entrepreneurship) und Vertreter der Kunst (z.B. Prof. Dr. Dr. Hermann Rauhe, Ehrenpräsident Hochschule für Musik und Theater Hamburg oder Armin Mueller Stahl). Der erste „WCF Culture Award“ wurde an H.H. Sri Sri Ravi Shankar vergeben. 

Unsere Idee

Das WORLD CULTURE FORUM setzt sich für die weltweite Herstellung eines gesunden Gleichgewichtes aller sechs Teilbereiche der Kultur menschlichen Zusammenlebens ein: Wissenschaft und Kunst, Politik, Religion, Ökonomie und Medien. 
Damit kritisiert das WORLD CULTURE FORUM zugleich der Vorherrschaft einzelner Kulturbereiche, weil solche Vorherrschaft das Zusammenleben bedroht.

Ziel des 2. WORLD CULTURE FORUM

Das 1. WORLD CULTURE FORUM (Gründungssymposium 2007) hat ein Primat des Ökonomischen festgestellt. Vor allem die Industrieländer verfolgen dominant das Ziel der Schaffung und Quantifizierung messbarer Werte. 
Prof. Dr. Kurt Biedenkopf hat diesen Zustand als „Fetisch des Wachstums“ (Spiegel 31/2009) bezeichnet und gleichzeitig die Frage aufgeworfen: „Ob wir mit immer mehr Wachstum auch immer besser leben, ist keineswegs entschieden."

Die aktuelle Weltwirtschaftskrise zeigt uns, dass wir neue Ziele, neue Inhalte, neue Bündnisse brauchen.

Ist die Weltwirtschaftskrise auch gleichzeitig eine Kulturkrise?

Es geht um die Schaffung einer Kultur der Balance, eines gleichberechtigten Nebeneinanders von geistigen, kulturellen, musischen, religiösen und künstlerischen Werten neben wirtschaftlichem Denken.