Foto: Karoline Bünker

Über uns

FORUM TIBERIUS: Das bedeutet Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft auf Augenhöhe. Für uns ist Kultur kein „weicher Standortfaktor", der durch Sponsoring gepäppelt wird. Sachsens Zukunft lässt sich auch nicht dadurch gestalten, indem die „Ingenieur-Schmiede" gegen das „Kulturland" ausgespielt wird. Tatsächlich bedingt sich beides gegenseitig. Kultur steht immer für eine herausragende Kompetenz bezüglich Kreativität. Damit kann sie gerade auch in Wirtschaft und Wissenschaft als Innovationstreiber wirken. Diese immense Chance des Miteinanders wollen wir befördern.

Wie funktioniert das? Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen, laden wir Sie gerne zu unseren Veranstaltungen ein. Informationen dazu bieten die nachfolgenden Seiten, doch das eigentlich Inspirierende lässt sich nur „live" erleben. Herzlich Willkommen!

Rückblick auf unsere Veranstaltungen

30
Jan
2017

Exkursion "Russische Avantgarde" in Chemnitz

Die Sonderausstellung "Revolutionär! Russische Avantgarde aus der Sammlung Vladimir Tsarenkov" war Anlass eines gemeinsamen Abends mit dem Industrieverein Sachsen 1828 e. V. in den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz. Generaldirektorin Frau Dr. h. c. Ingrid Mössinger konnte ca. 80 Gäste willkommen heißen, darunter das FT-Kuratoriumsmitglied Alexander Prinz v. Sachsen, der mit seiner Frau Prinzessin Gisela aus Mexiko anreist war. Kurzfristig hatte sich auch Vladimir Tsarenkov eigens zu dem Termin aus London auf den Weg gemacht.

Nach Begrüßungen durch Industrievereinspräsident Prof. Dr. Hans J. Naumann und FT-Vorstandssprecher Dr. L. Sebastian Meyer-Stork verzauberte das zehnjährige Ausnahmetalent Ben Lepitit alle Anwesenden mit seinem Klavierspiel. Passend zum Thema des Abends gehörten u. a. Klangminiaturen von Sergei Prokowjew und Pjotr Tschaikowski zu seinem Programm.

Ergänzend zu Kunst und Musik nahm Dr. Norbert Röttgen MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, eine persönliche Einschätzung zur aktuellen Lagebestimmung der russischen Politik vor. Er adressierte die Probleme und Herausforderungen des Putinschen Machtanspruchs klar, betonte aber gleichzeitig die tiefe kulturelle Verbundenheit zwischen Deutschland und Russland.

Die anschließenden Gruppenführungen boten Gelegenheit, sich den über 400 Exponate von 110 Künstlern aus der Zeit zwischen 1907 und 1930 zu nähern: Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Architekturmodelle, hochkarätige Gebrauchsporzellane, Entwürfe für Theaterdekorationen, Bucheinbände, Textilien, Plakate usw. galt es zu entdecken. In dieser Vollständigkeit war die einzigartige Privatsammlung erstmals zu sehen - eine Möglichkeit, die sich wohl so schnell auch nicht wieder bieten dürfte.